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Biodiesel hat Eigenschaften eines Lösemittels und kann einige Kunststoffteile und Gummidichtungen aufquellen und sie nach etwa sechs Monaten undicht werden lassen. Doch viele Fahrzeughersteller reagieren auf den steigenden Biodieselabsatz und statten ihre Fahrzeuge von Werk aus mit biodieseltauglichen Bauteilen aus. Zu beobachten ist, dass dies hauptsächlich die europäischen und vor allem die deutschen Hersteller, wie Audi, BMW oder VW sind. Japanische Automobilhersteller erteilen keine Freigaben für Biodiesel, da diese Kraftstoffalternative in Japan gänzlich unbekannt ist und weil sie durch den Betrieb mit Biodiesel Schäden am Fahrzeug befürchten. Dabei zeigen viele Untersuchungen, dass der Betrieb mit Biodiesel für Fahrzeug und Motor gänzlich unbedenklich ist. Johannes Birnkrolf berichtet beispielsweise in einem Leserbrief, dass er mit seinem Wagen 170.000 km ohne Schaden mit Biodiesel gefahren ist. Autos, die keine Biodieselfreigabe besitzen, können kostengünstig nachgerüstet werden. Solche Umrüstsets haben einen Wert von unter 100€. Dazu kommen noch Umbaukosten von weiteren etwa 100€. |
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